Garnisonsschützenhaus – Haus der Stille

Die Initiative für das Garnisonsschützenhaus – Haus der Stille will das Kulturdenkmal am Stuttgarter Dornhaldenfriedhof erhalten, für die Öffentlichkeit nutzbar machen und als „Haus der Stille“ beleben.

Das Gebäudeensemble ist einer der wenigen architektonischen Zeitzeugen der Stadtgeschichte Stuttgarts im 19. und 20. Jahrhundert – von der militärischen Schießplatz-Nutzung der Königlichen Garnison Stuttgart über Hinrichtungen während des Dritten Reiches bis zur Entstehung des Dornhaldenfriedhofs und der letzten Ruhestätte der RAF-Terroristen Baader, Ensslin und Raspe. Es liegt mitten in einem Landschaftsschutzgebiet am Dornhaldenfriedhof zwischen den Stadtteilen Degerloch / Sonnenberg / Heslach und besteht aus Garnisonsschützenhaus, Wach- und Wohnhaus, Geräteschuppen und Garten. Die Stadt Stuttgart ist Grundstückseigentümer, seit dem Jahr 2011 stehen die Gebäude bedauerlicherweise leer.

Als Impulsgeber habe ich das offene Netzwerk aus Stuttgarter Journalisten, Kreativen, Historikern, Ökologen und Anwohnern 2014 initiiert, ein Nutzungskonzept entwickelt und koordiniere die Initiative ehrenamtlich bis heute.

Initiative für das Garnisonsschützenhaus – Haus der Stille
Projektinitiierung und Projektkoordination
03.2014 – heute

(Foto: Lightsniper)

 

Christian Dosch

Freier Projektmanager, Medienschaffender, Raumentwickler, Konzepter, Moderator, Koordinator.